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"Remember what they say: there's no shortcut to a dream. It's all blood and sweat, and life is what you manage in between." (Broken Bells - October)
Mein Vorsatz für 2018 ist es, mehr zu schreiben. Voilà - ich möchte das, was mir durch den Kopf geht, ordnen und hier sammeln. Vorerst ist das also ein Experiment für ein Jahr.
Aufschreiben, was mich bewegt, ist mir seit frühester Kindheit ein Bedürfnis. Meistens habe ich dann besonders viel geschrieben, wenn das Leben viel von mir verlangt hat. Seit ich ein Kind habe, war der Gedanke ans Schreiben oft da, und ich habe mir viel zu selten die Zeit dafür nehmen können. Das soll sich ändern.
Mir ist es nicht leicht gefallen, mich von meinem alten Leben zu verabschieden, und in diesem neuen, mit Kind, finde ich mich noch nicht vollständig zurecht. Meine neue Rolle als Mutter in Einklang zu bringen mit den Rollen, die ich bisher gelebt habe und weiter leben möchte, als Partnerin, Tochter, Schwester, Freundin, aber auch als Frau ganz grundsätzlich, als politisch engagierter Mensch, als Arbeitnehmerin, ist eine Herausforderung, der ich mich dieses Jahr stellen muss. Die Hindernisse, denen ich dabei begegnen werde, sind teilweise schon in Sicht. Der Traum der "Vereinbarkeit", wie man so schön sagt, will Schritt für Schritt erkämpft werden, es gibt keine Abkürzung.
Und dann ist da noch das Leben, was irgendwie zwischendurch passiert, die kleinen Dinge, für die man mit Kind plötzlich ein ganz anderes Auge hat. Oder die Dinge, die man einem Kind erklären möchte, vielleicht irgendwann erklären muss, für die es aber keine einfachen Worte gibt.
Über all das möchte ich hier schreiben.
Mein Name ist Nina. Ich bin 1982 geboren und wohne mit meiner Familie in Bern. Den Satz "ja, das stimmt, aber das ist nun einmal so, daran kannst du nichts ändern" habe ich seit meiner Kindheit oft gehört und nie verstanden. Ich kann mich angesichts all dessen, was in dieser Welt nicht in Ordnung ist, nicht zurücklehnen und schulterzuckend "das ist halt so" sagen. Das Gefühl, das Leben nicht auszuhalten, wenn ich nicht irgendwo anfangen und etwas zum Positiven verändern kann, kenne ich schon sehr lange. Und deshalb habe ich mich darauf verlegt, genau das zu tun: anzupacken, zu helfen, zu verändern, nicht aus Bequemlichkeit nachzugeben, immer und immer wieder laut zu sagen, was nicht stimmt, den Leuten auf die Nerven zu gehen - denn es stimmt nicht, dass man nichts verändern kann. Man kann sehr wohl, im eigenen Umfeld, bis dorthin wo die Arme - oder die Worte - eben reichen.
Ich blogge übrigens auch noch hier. Übers Unterwegs-Sein, mit vielen Fotos, leider nicht so regelmässig, wie ich gern würde.
Mein Vorsatz für 2018 ist es, mehr zu schreiben. Voilà - ich möchte das, was mir durch den Kopf geht, ordnen und hier sammeln. Vorerst ist das also ein Experiment für ein Jahr.
Aufschreiben, was mich bewegt, ist mir seit frühester Kindheit ein Bedürfnis. Meistens habe ich dann besonders viel geschrieben, wenn das Leben viel von mir verlangt hat. Seit ich ein Kind habe, war der Gedanke ans Schreiben oft da, und ich habe mir viel zu selten die Zeit dafür nehmen können. Das soll sich ändern.
Mir ist es nicht leicht gefallen, mich von meinem alten Leben zu verabschieden, und in diesem neuen, mit Kind, finde ich mich noch nicht vollständig zurecht. Meine neue Rolle als Mutter in Einklang zu bringen mit den Rollen, die ich bisher gelebt habe und weiter leben möchte, als Partnerin, Tochter, Schwester, Freundin, aber auch als Frau ganz grundsätzlich, als politisch engagierter Mensch, als Arbeitnehmerin, ist eine Herausforderung, der ich mich dieses Jahr stellen muss. Die Hindernisse, denen ich dabei begegnen werde, sind teilweise schon in Sicht. Der Traum der "Vereinbarkeit", wie man so schön sagt, will Schritt für Schritt erkämpft werden, es gibt keine Abkürzung.
Und dann ist da noch das Leben, was irgendwie zwischendurch passiert, die kleinen Dinge, für die man mit Kind plötzlich ein ganz anderes Auge hat. Oder die Dinge, die man einem Kind erklären möchte, vielleicht irgendwann erklären muss, für die es aber keine einfachen Worte gibt.
Über all das möchte ich hier schreiben.
Mein Name ist Nina. Ich bin 1982 geboren und wohne mit meiner Familie in Bern. Den Satz "ja, das stimmt, aber das ist nun einmal so, daran kannst du nichts ändern" habe ich seit meiner Kindheit oft gehört und nie verstanden. Ich kann mich angesichts all dessen, was in dieser Welt nicht in Ordnung ist, nicht zurücklehnen und schulterzuckend "das ist halt so" sagen. Das Gefühl, das Leben nicht auszuhalten, wenn ich nicht irgendwo anfangen und etwas zum Positiven verändern kann, kenne ich schon sehr lange. Und deshalb habe ich mich darauf verlegt, genau das zu tun: anzupacken, zu helfen, zu verändern, nicht aus Bequemlichkeit nachzugeben, immer und immer wieder laut zu sagen, was nicht stimmt, den Leuten auf die Nerven zu gehen - denn es stimmt nicht, dass man nichts verändern kann. Man kann sehr wohl, im eigenen Umfeld, bis dorthin wo die Arme - oder die Worte - eben reichen.
Ich blogge übrigens auch noch hier. Übers Unterwegs-Sein, mit vielen Fotos, leider nicht so regelmässig, wie ich gern würde.
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